Übertriebte Euphorie wirkt schnell unehrlich, nüchterne Kälte schreckt ab. Finden Sie einen Ton, der hilft, ohne zu belehren, und motiviert, ohne zu drängen. Nutzen Sie „Sie“ oder „du“ bewusst und konsistent. Ersetzen Sie Füllwörter durch Bedeutung. Lesen Sie Texte laut vor und fragen Sie: Würde ich das so zu einer echten Person sagen? Sammeln Sie reale Nutzerzitate und spiegeln Sie deren Sprache. Posten Sie Ihre Lieblingsformulierungen für schwierige Momente.
Bei Zahlung, Datenschutz, Kamera‑ oder Standortzugriff ist Vertrauen entscheidend. Benennen Sie klar, warum eine Berechtigung nötig ist, und wie sie genutzt wird. Bieten Sie Alternativen und erklären Sie Widerrufsmöglichkeiten. Vermeiden Sie Druck und künstliche Dringlichkeit. Nutzen Sie progressive Offenlegung, um Komplexes schrittweise verständlich zu machen. Testen Sie Formulierungen mit echten Nutzerinnen, besonders jenen mit Datenschutzsorgen. Welche Worte haben Ihnen das Ja erleichtert? Erzählen Sie uns davon.
Humor kann Nähe schaffen, aber auch verletzen. Setzen Sie ihn sparsam ein, nie in kritischen Flows wie Zahlung oder Fehlerbehebung. Prüfen Sie kulturelle und sprachliche Kontexte. Bitten Sie diverse Kolleginnen um Gegenlesen. Wenn Humor Mehrwert stiftet, halten Sie ihn kurz, freundlich und leicht entfernbar. Bieten Sie immer eine ernste Alternative in Hilfetexten. Teilen Sie Beispiele, in denen ein kleiner Lacher Reibung nahm, ohne die Seriosität zu untergraben.